Luca Cereghetti steht neben einem Kind, beide schauen lachend in die Kamera.
Autogeschichten

Greenhope und VW Nutzfahrzeuge – Licht in dunklen Zeiten

Die Schweizer Stiftung Greenhope organisiert seit 15 Jahren spezielle Sport-Events, um krebskranken Kindern unvergessliche Erlebnisse zu schenken. Dabei kann sie auf die Unterstützung von VW Nutzfahrzeuge zählen.

Text: Reto Neyerlin

Wenn er nach einem Event in die strahlenden Kinderaugen schaut, weiss Luca Cereghetti ganz genau, weshalb er seit 15 Jahren so viel Energie und Zeit in Greenhope steckt. Der Bündner hat die Wohltätigkeits-Organisation 2011 ins Leben gerufen, seit 2015 ist sie offiziell eine Stiftung. Und das Motto heisst bis heute: «Sports Against Cancer».

Der Auslöser für die Gründung war ein trauriger Schicksalsschlag. Er und sein Kollege Claudio Andenmatten hatten damals zur gleichen Zeit ein Elternteil an Krebs verloren. «Wir wollten die Trauer in etwas Positives verwandeln. Da wir beide sehr sportbegeistert sind, entschieden wir uns, die Themen miteinander zu verbinden.» Ihre Idee war, für krebskranke Kinder und ihre Familien einzigartige Sport-Events zu organisieren und ihnen damit unbeschwerte Momente zu bescheren. Oder um es in den Worten des Initiators zu sagen: «Wir möchten an dunklen Tagen Licht in ihr Leben bringen.»

Luca Cereghetti in einem blauen Kapuzenpullover und einer Mütze hilft einem Kind beim Anlegen eines Gleitschirm-Gurtzeugs, während er die Leinen in der Hand hält.
Ein Tandem-Gleitschirm mit einem grün-gelben Schirm fliegt hoch am klaren blauen Himmel über einem bewaldeten Berghang.

Luca Cereghetti arbeitete 2011 beim Schweizer Importeur der Velomarke Merida, und so lag es nahe, das gleichnamige Weltcup-Team ins Boot zu holen und mit ihnen den ersten Event zu organisieren. Teil des Teams war der Schweizer Mountainbike-Profi Ralph Näf, der Greenhope bis heute die Treue hält. Auch andere Botschafter engagieren sich schon sehr lange für die Organisation, darunter so illustre Namen wie Lara Gut-Behrami, Gilbert Gress oder der ehemalige Formel-1-Fahrer Jarno Trulli.

ID. Buzz als Shuttle

Ebenfalls von Beginn an als Partner mit an Bord ist Volkswagen Nutzfahrzeuge. Nebst finanziellen Beiträgen wird die Stiftung mit vergünstigten Autos sowie Shuttle-Fahrzeugen für Events unterstützt. So kam bei der letztjährigen Ausgabe von «Fly4Hope», bei der kranke Kinder einen Tandem-Gleitschirmflug machen konnten, eine Flotte von vollelektrischen ID. Buzz zum Einsatz.

Seitenansicht eines schwarzen VW ID. Buzz mit der Aufschrift „VIP Shuttle“ und „amag“ Logos, geparkt auf einer Wiese vor alten Steinhäusern.
Ein Mann in einem neongrünen T-Shirt steht lächelnd neben einem grauen VW Multivan, der mit grünen Streifen und Logos von „VW Nutzfahrzeuge“ und „Greenhope“ beschriftet ist.

Für Luca Cereghetti sind die Autos von VW Nutzfahrzeuge die perfekten Shuttles: «Bei unseren Events in der ganzen Schweiz transportieren wir oft Personen und Material. Mit ihrer Zuverlässigkeit, dem vielen Platz und dem hohen Komfort beweisen sie sich immer wieder als ideale Partner.» Er selbst ist im neuen Caravelle unterwegs – «was meine Logistik, sowohl für die Stiftung wie auch privat, enorm erleichtert.» Und sowieso: «Eine andere Marke als VW Nutzfahrzeuge kommt für mich nicht in Frage.»

Finanziert werden die Greenhope-Anlässe mit Spendengeldern. Transparenz ist der Stiftung dabei sehr wichtig – alle Jahresrevisionsberichte sind auf der Homepage einsehbar. «Die Spenden werden ausschliesslich für die Organisation der Events sowie die Förderung von jungen Sportlern eingesetzt», betont der Gründer und Präsident. Für die administrativen Kosten kommen Sponsoren auf. 2024 konnte Greenhope knapp 200 000 Franken in wohltätige Aktivitäten investieren. Total sind es zwei Millionen Franken an Spenden, die bisher verzeichnet wurden. «Es ist wirklich cool, was wir in den letzten 15 Jahren erreicht haben», freut sich Luca Cereghetti.

Sportclubs treten für Greenhope an

Einen beträchtlichen Teil der Einkünfte erzielt die Stiftung mit «Charity Games», also Benefiz-Spielen. Eishockey- und Fussballklubs aus den obersten Schweizer Ligen treten regelmässig für den guten, grünen Zweck gegeneinander an, und die Greenhope-Kinder können diese speziellen Partien jeweils von den besten Rängen aus mitverfolgen. Der HC Davos war vor zehn Jahren der erste Club, der sich für ein Charity-Spiel zur Verfügung stellte. Seither zählt auch der gemeinsame Besuch des Spengler Cups in Davos zu den Jahreshöhepunkten.

Eine Gruppe von Eishockeyspielern in blauen Trikots und grünen Mützen steht auf dem Eis, einige im Gespräch mit einem Schiedsrichter in einem gelben Trikot.
Eine Gruppe von Kindern mit grünen Mützen, auf denen „Greenhope“ steht, blickt gespannt auf das Spielfeld eines Eisstadions.

Ein weiteres Highlight im Programm der Stiftung ist der Greenhope Day: Während eines Wochenendes im Mai machen Hobby- und Profiathleten jeder für sich, aber doch gemeinsam Sport. «Wir verkaufen vorab Pakete mit einem Greenhope-Kleidungsstück, dieses Jahr war es ein Bandana», erklärt Luca Cereghetti. Wer teilnimmt, fotografiert sich damit beim Sporttreiben und veröffentlicht sein Bild auf Instagram unter #greenhopeday. Dort findet man sich anschliessend mit Profis wie Marco Odermatt, Noè Ponti oder Jolanda Neff wieder, die die Stiftung an ihrem nationalen Sporttag ebenfalls unterstützen. Pro Ausgabe werden rund 5500 Kits an Teilnehmende aus 75 verschiedenen Sportarten verkauft.

Insgesamt organisiert Greenhope circa 20 Anlässe pro Jahr, an denen Freiwillige über 1000 ehrenamtliche Arbeitsstunden leisten. Nebst den Events verwendet die Stiftung einen Teil der Spenden für die Förderung von Nachwuchstalenten. «Wir haben von den Sportlern in den letzten 15 Jahren so viel Unterstützung erhalten», sagt Luca Cereghetti, «auf diese Weise können wir etwas zurückgeben.»